Teures Studium steuerlich versüßen

Auch Aufwendungen für das Erststudium können Werbungskosten sein

 

Für Studiengebühren, Semesterbeitrag, Fachliteratur, Unterkunft und Fahrtkosten entstehen schnell jährliche Aufwendungen von mehreren 1.000 EUR. Da freut sich jeder, wenn er diese Kosten wenigstens steuerlich geltend machen kann. Schließlich wird ein Studium meist aufgenommen, um in Zukunft steuerpflichtige Einkünfte zu erzielen. Doch seit 2004 dürfen Kosten für eine Erstausbildung nur noch bis zu 4.000 EUR als Sonderausgaben abgezogen werden. Einerseits spiegelt die Begrenzung auf 4.000 EUR nicht annähernd die Realität in Bezug auf die Größenordnung der entstehenden Kosten wieder. Andererseits verfügen Studenten regelmäßig nicht über so viele Einkünfte, dass sich der Abzug als Sonderausgaben tatsächlich auswirkt.

Kürzlich gab es grünes Licht von den obersten Finanzrichtern. Kosten für ein Erststudium bzw. eine Erstausbildung können beruflich veranlasste Werbungskosten sein. Voraussetzung ist: es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen dem Studium und einem späteren Verdienst aus der angestrebten Tätigkeit. Unerheblich ist dagegen, ob das Studium nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung aufgenommen wird oder unmittelbar nach dem Abitur. Da während des Studiums selten hohe Einkünfte erzielt werden, können die Studenten ihre Studienkosten nunmehr wieder im Wege der Verlustfeststellung für die Zukunft retten und mit ihrem ersten nach dem Studium erzielten Einkommen verrechnen.

Abzug der Studienkosten auch noch für 2007 bis 2010 möglich.

Noch ist unklar, wie Gesetzgeber und Finanzverwaltung reagieren. Zumindest gibt es positive Signale von der Bundesregierung, die Entscheidung des BFH auch in der Praxis umzusetzen. Wir empfehlen daher allen Studenten, ihre Erststudiumskosten in ihrer Steuererklärung als vorweggenommene Werbungskosten oder Betriebsausgaben geltend zu machen und die Feststellung der Verluste zu beantragen. Wer noch keine Steuererklärung abgegeben hat, kann dies auch noch für die Jahre ab 2007 nachholen. Falls das Finanzamt den Werbungskostenabzug nicht berücksichtigt, sollte Einspruch gegen den Steuerbescheid unter Bezugnahme auf die aktuelle Rechtsprechung des BFH eingelegt werden. Sprechen Sie uns an. Wir unterstützen Sie gerne!

(Stand: 19.08.2011)

Wir sind gerne für Sie da

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